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Förderung für erneuerbare Energie

Kantone, Gemeinden und Energieversorger unterstützen Hausbesitzer finanziell, wenn sie energieeffizient bauen respektive erneuerbare Heizsysteme berücksichtigen. 

Um die Ziele der Energiestrategie des Bundes zu erreichen, verschärfen die Kantone ihre Bauvorschriften. Parallel dazu schaffen sie gemeinsam mit dem Bund neue Anreize für das energieeffiziente Bauen und den Einsatz von erneuerbarer Energie.

Für viele Laien ist die Vielfalt an Förderprogrammen unübersichtlich. Hier ist eine Übersicht:

Das Gebäudeprogramm

«Das Gebäudeprogramm» ist eine nationale Energieförderinitiative mit dem Zweck, den Energiefussabdruck des Gebäudeparks zu verkleinern. Bund und Kantone teilen sich dabei die Arbeit: Der Bund stellt das Geld zur Verfügung, das aus der CO2-Abgabe für fossile Treib- und Brennstoffe stammt. Damit fördern die Kantone die energetische Erneuerung von Wohn- und Geschäftshäusern, wofür ein Gesuch gestellt werden kann. Hausbesitzer müssen sich, unabhängig vom Gebäudestandort, jedoch an gewisse Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle halten, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden und/oder einen Fensterersatz. Fördergesuche sind vor Baueingabe bei der jeweiligen kantonalen Energiefachstelle einzureichen.

Energieförderung im Kanton Bern

Die Energieförderprogramme der Kantone leiden an Unbeständigkeit: Die meisten Budgets werden jährlich gesprochen und laufend kommen neue Vorgaben dazu. Deshalb lautet die wichtigste Empfehlung für Hausbesitzer, sich frühzeitig bei Gemeinde oder Kanton zu informieren. Auch der Kanton Bern hat seine Förderanreize per März 2020 neu angepasst. Folgende Massnahmen werden gefördert:

Beiträge an die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises der Kantone GEAK Plus

Sanierung von Gebäuden nach GEAK-Klassen, Wohnbauten

Beiträge an den Ersatz von fest installierten, bewilligten Elektro- und Ölheizungen

Beitrage an thermische Solaranlagen

Ausserdem wird gefördert:

Förderangebote von Gemeinden und Energiewerken

Förderbeiträge für energetisch gute Bauten und erneuerbare Energien richten bisweilen auch Städte und Gemeinden sowie regionale Energieversorger aus.

Förderung für Stromerzeugung

Auch die Erzeugung von Strom – beispielsweise aus Sonnenlicht – wird gefördert. Auf nationaler Ebene wird die Förderung für Ökostrom von Pronovo koordiniert. Für die Photovoltaik handelt es sich hierbei um die Modelle KEV und Einmalvergütung. Alle Informationen hierzu finden Sie auf unserer Themenwebseite www.einmalvergütung.ch.

Zudem gibt es bei vielen Gemeinden Programme zur Förderung von Photovoltaikanlagen bei Sanierungen und Neubauten.

Steuerabzüge

Gut zu wissen ist auch: Investitionen für energetische Gebäudesanierungen erlauben oft einen Steuerabzug. Dasselbe gilt auch für Rückbaukosten bei einem Ersatzneubau.

Eine Übersicht aller Programme von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sind in der Datenbank www.energiefranken.ch abrufbar, dazu Kampagnen regionaler Energieversorger und weiterer Anbieter.

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Unterstützung vom Umbaucoach – auch für Förderungsgesuche

Möchten Sie die Gebäudeenergieeffizienz verbessern? Wir klären bei jedem Umbau im Vorfeld genau ab, welche Möglichkeiten für Förderungen bestehen. Der Beratungsbericht GEAK Plus sowie eine detaillierte Analyse der bestehenden Bausubstanz sind bei uns selbstverständlich.

Der Umbaucoach begleitet Sie als Bauherren durch das ganze Projekt – von der Idee bis zur Kontrolle der Abrechnung. Mit der Erfahrung aus über 2000 umgesetzten Umbauprojekten steht Ihnen ein Experte zur Seite, der Sie unterstützt, alle Fragen beantwortet und Ihnen viel Arbeit abnimmt.

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